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Reportáže z realizovaných staveb

Národní fotbalový stadion ve Varšavě PL

Tirolská mlékárna a sýrárna založená na pěnovém skle

Hallenerweiterung bei laufendem Betrieb – Perfekte Bodenplatte auf Schaumglasschotter

Schaumglasschotter als lastabtragende Wärmedämmung unter der Bodenplatte wird immer häufiger auf Baustellen mit besonderen Anforderungen verwendet. Für die Erweiterung einer Produktionshalle des Autozulieferers Schläger in Bayreuth bei laufendem Betrieb wurde der umweltfreundliche Leichtbaustoff gewählt, um eine absolut plane schwimmende Bodenplatte zu erhalten.

Zeit ist Geld. Erweitert ein Industriebetrieb seine Produktionshalle, müssen die Maschinen weiterlaufen; Einschränkungen bei laufendem Betrieb sind so gering wie möglich zu halten. Gleichzeitig muss der neue Gebäudeteil so schnell wie möglich wachsen und nahtlos an den bestehenden Bau angefügt werden. Dies stellt höchste Anforderungen an Material, Logistik und Bauunternehmen. So geschehen auf der Baustelle des  Autozulieferers Schläger Kunststofftechnik in Bayreuth. Das ausführende Bauunternehmen Eberhard Pöhner meisterte diese Aufgabe in kürzester Zeit. Als lastabtragendes Dämmmaterial  unter der Bodenplatte wurde Schaumglasschotter von Glapor eingebaut. Diese wärmebrückenfreie Konstruktion ermöglichte eine 35 x 66 Meter große schwimmende Bodenplatte mit minimiertem Fugenanteil. „Die Bodenplatte musste hundertprozentig eben hergestellt werden. Erschütterungen und dadurch verursachte Rissbildung durch die später darauf installierten Maschinen mussten ebenso ausgeschlossen werden. Also kam kein anderes Material in Frage“, erläutert Polier Harald Adelhardt die Wahl.

Ökologisch und ökonomisch
Glapor Schaumglasschotter zeichnet sich nicht nur durch wärmedämmende Eigenschaften aus, sondern ist auch hoch druckfest. Zur Herstellung wird Recycling-Glas mit organischen Aktivatoren erhitzt und in einem kontinuierlichen Strang aufgeschäumt, der durch die auftretenden Spannungen bei der anschließenden Schockkühlung zerreißt. Die dabei entstehenden scharfkantigen Stücke, so genannte Körner sind extrem hart und dabei sehr leicht. Durch das Abrütteln auf der Baustelle bildet sich zwischen den unterschiedlich großen Körnern ein stabiles Stützgerüst aus und erzeugt so eine tragfähige Dämmschicht unter der Bodenplatte. Die unregelmäßige Struktur und Größe der Körner wirkt gleichzeitig kapillarbrechend wie eine Drainschicht. Das glasharte Gefüge der Poren ist gegen Nagetiere und Insekten resistent. Diese hervorragenden bauphysikalischen Eigenschaften werden durch die baustellenfreundlichen Vorteile ergänzt, wie z. B. die sehr hohe Fehlertoleranz bei der Nivellierung. Die per LKW angelieferte lose Schüttung passt sich einfach und flexibel jeder Gebäude- und Geländeform an, ebenso dem Baufortschritt. So wurden die letzten Ladungen noch per lasergesteuertem Bagger eingebaut und mit Rüttelplatten verdichtet, während bereits die Betonierarbeiten im Gange waren. Kein Problem für das Bauteam von Harald Adelhardt, das über viel Erfahrung beim Einbau von Schaumglasschotter verfügt: „Wir arbeiten Hand in Hand. So können wir sehr kurze Bauzeiten realisieren, ohne die notwendige Sorgfalt zu vernachlässigen“. Durch die Verwendung von unverrottbarem Schaumglasschotter wird die Einbindetiefe optimiert, das bedeutet, weniger Erdaushub und weniger Beton z. B. für Säulen, da der Gesamtaufbau flacher gehalten werden kann. Außerdem kommt die kompakte, nur dreistufige Ausführung der Dämmschicht (Geotextil, Schaumglasschotter, PE-Folie) ohne zusätzliche Drain- und Sauberkeitsschichten – einer kürzeren Bauzeit zugute. Bei Schläger konnten die Maschinen schon nach wenigen Wochen in der neuen Halle mit schwimmender Bodenplatte auf Bitumengleitlager in Betrieb gehen. Zeit ist Geld – wie eingangs erwähnt. Weitere Informationen und technische Daten unter www.glapor.de

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Milch und Glas – Schaumglas-Leichtschüttung für Parkdeck auf Käsekeller

Unten reift der Käse. Oben parken Autos. Möglich wurde diese  Doppelnutzung eines Gebäudes bei der Tirol Milch in Wörgl durch eine Leicht- und Dämmschüttung mit Glapor Schaumglasschotter. Im Zuge der Käserei-Erweiterung schuf der führende Tiroler Betrieb auf dem Gebiet der Milchverarbeitung nicht nur zusätzliche Produktionskapazität, sondern gleichzeitig auch zentralen Parkraum, indem auf der Decke des Reifekellers ein Parkdeck angelegt wurde.

„Um die vorhandene Deckenkonstruktion nutzen zu können, mussten wir mit den Lasten haushalten“, begründet Statiker Dipl.-Ing. Michael Aigner vom technischen Büro für konstruktiven Ingenieurbau Dipl.-Ing. Gerhard Wibmer die Entscheidung für Glapor Schaumglasschotter. „Durch das geringe Gewicht konnte auf bestehende Stützen aufgebaut werden“, äußert er sich zufrieden. Das druckstabile Leichtgewicht wurde per Kran von oben in Schichten aufgebracht und anschließend verdichtet, gleichzeitig wurden unterschiedlichen Ebenen ausgeglichen. Auf räumlich beengten Baustellen im Bestand hat sich dieses Verfahren per Schütt-Tuch erneut bewährt, allerdings kam in Wörgl erschwerend hinzu, dass bereits die Strebenkonstruktion der Überdachung errichtetet war und so jeweils nur Teilfüllungen des Glapor Schaumglasschotters SG 800 P abgesetzt werden konnten. Trotzdem verlief der Einbau reibungslos. 1.700 cbm wurden auf diese Weise vom Anliefer-LKW mit Schubentladung an Ort und Stelle gebracht. Ein schöner Vergleich: Diese Menge entspräche der Ladung von 85 Milchsammelwagen der Bauherrin.

Hervorzuheben ist auch der ökologische Aspekt von Schaumglasschotter: Das aufgeschäumte Material wird aus hundert Prozent recyceltem hochwertigem Altglas hergestellt. Millionen von Glasstegen garantieren eine ausgezeichnete Druckfestigkeit. Der beim Einbau verdichtete Schotter ist nahezu stauchungsfrei und bewegt sich weder bei Be- noch Entlastung – für den in Wörgl darunterliegenden, per Regalrobotern bestückten, Käsereifekeller ein wichtiges Argument. Selbstverständlich ist das Material nicht entflamm- bzw. brennbar. Die Bauausführung übernahm die Firma Bodner, Kufstein, ein im Umgang mit dem innovativen Material Schaumglas erfahrenes Unternehmen. Weitere Informationen und technische Daten unter www.glapor.com

Landal baut auf umweltfreundlichem Schaumglasschotter – Ein ganzer Ferienpark im Schaumbett

Wie man sich bettet so liegt man – eine alte Weisheit, die im Urlaub noch wichtiger ist als im Alltag, will man erholt nach Hau-se kommen. Im Ferienpark Landal Winterberg trifft dies sogar auf die 200 Ferienhäuser zu. Unter dem Slogan „Urlaub im grünen Bereich“ hat sich der niederländische Betreiber Landal ganz der Nachhaltigkeit verschrieben, die in Winterberg bereits unter der Bodenplatte beginnt. Zur Wärmedämmung wurde für jedes Haus ein Bett aus umweltfreundlichem Schaumglasschotter bereitet.

Luftig wie Schaum, hart wie Glas. Diese beiden Eigenschaften sind die herausragenden Merkmale von Schaumglasprodukten. Im Gegensatz zur menschlichen Liegestatt darf das Schotterbett unter einem Gebäude nicht nachgeben, vielmehr muss es last-abtragend wirken und auf Dauer stabil bleiben. Wird es aus Schaumglasschotter erstellt, übernimmt es gleichzeitig die Dämmfunktion unter der Bodenplatte gegen das Erdreich. Da-mit sind bereits die zwei Hauptentscheidungskriterien genannt, die für den Einsatz von Glapor Schaumglasschotter im neuen Ferienpark Landal Winterberg (www.landal.de) ausschlagge-bend waren. Das niederländische Unternehmen Landal setzt seit Jahren erfolgreich auf Urlaub im grünen Bereich. Ruhe, Frei-raum und Natur charakterisieren die regional eingebundenen Ferienparks und sind gleichzeitig die wichtigsten Gründe der Gäste, bei Landal Ferien zu machen. Mit einer nachhaltigen Unternehmensführung untermauert das Unternehmen sein Ver-antwortungsbewusstsein gegenüber der Natur. Vermehrter Ein-kauf lokaler Produkte oder Abfalltrennung und Recycling (in dieser Branche keineswegs selbstverständlich) seien hier stellver-tretend genannt. Beim Bau des Landal Ferienparks im sauerlän-dischen Winterberg wurde mit der Auswahl der verwendeten Materialien eine weitere Nachhaltigkeitskomponente hinzuge-fügt.

Ökologisch und ökonomisch
Der bewusste Umgang mit den Ressourcen wird für viele Gäste zunehmend auch im Urlaub ein Kriterium. Das eigene Wohlbe-finden soll im Einklang mit der Umwelt stehen – gefragt ist Well-ness und Erholung ohne schlechtes Gewissen. In diesem Kontext werden auch Baumaterialien zunehmend unter dem Aspekt der Umweltverträglichkeit bewertet. Glapor Schaumglasschotter wird zu 100 Prozent aus Recycling-Glas hergestellt. Das nur durch Erhitzen und Aufschäumen entstehende neue Produkt besteht wie der Ausgangsstoff erneut ausschließlich aus Glas, welches Abermillionen winziger Lufteinschlüsse enthält. Die bei der Abkühlung auftretenden Spannungen zerreißen das Materi-al in scharfkantige Stücke, so genannte Schotter-Körner. Diese sind extrem hart und gleichermaßen leicht. Durch das Abrütteln auf der Baustelle bildet sich zwischen den unterschiedlich gro-ßen Körnern ein stabiles Stützgerüst aus und erzeugt so eine tragfähige Dämmschicht unter der Bodenplatte. Die unregel-mäßige Struktur und Größe der Körner wirkt gleichzeitig kapillar-brechend, was eine zusätzliche Drainschicht erspart. Schaum-glasschotter altert und verrottet nicht, sodass er bei einem et-waigen späteren Gebäudeabbruch erneut als Baustoff ver-wendet werden kann. Ganz im Gegensatz zu Dämmmaterialen aus Kunststoffen, die dann als Sondermüll behandelt werden müssen. Die vollautomatische kontinuierliche Produktion als End-losstrang erlaubt einen minimierten Energieeinsatz. Als Techno-logiemarktführer und Mitglied unterstützt das Unternehmen Gla-por aktiv die Ziele der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB), sowohl bei der Herstellung als auch mit dem erzeugten umweltfreundlichen Baustoff.

Prinzip La-Ola
Ein weiterer Vorteil liegt in der Härte des Materials. Es ist hoch druckfest und damit sehr belastbar, gleichzeitig bestens zum Modellieren geeignet, um Unebenheiten des Untergrunds aus-zugleichen. Die hervorragenden bauphysikalischen Eigenschaf-ten werden durch verarbeitungsfreundliche Vorteile ergänzt, wie z. B. die problemlose Umhüllung von Einbauteilen, wie Rohre etc.. Die lose Schüttung passt sich einfach und flexibel jeder Geländeform an. Auf der Landal Baustelle in Winterberg ent-standen in kürzester Zeit 200 Ferienhäuser (130 im ersten Bauab-schnitt, weitere 70 im zweiten). Eine ausgeklügelte Logistik ga-rantierte das reibungslose Nebeneinander der verschiedenen Gewerke. „Kontinuierlich wie eine La-Ola-Welle wuchsen die Ferienhäuser aus dem Hang. Während die eine Baugrube noch mit Geovlies ausgelegt wurde, konnte in der anderen schon der Dämmschotter eingebaut werden und in der benachbarten gingen zeitgleich die Betonarbeiten vonstatten“, beschreibt Wolfram Müller, der die Baustelle für Glapor betreute, das per-fekte Timing. Die fast 6.000 Kubikmeter Schaumglasschotter – von Glapor mit Lastzügen angeliefert – wurden zentral auf der Großbaustelle zwischengelagert und per Lader von den ortsan-sässigen ausführenden Baufirmen zu den einzelnen Baugruben gebracht. Insgesamt etwa 18.000 Quadratmeter Grundfläche konnten so in kürzester Zeit gedämmt werden. „Wartezeiten wurden damit vermieden und der extrem knappe Zeitrahmen eingehalten“, freut sich Wolfram Müller über die gelungene Pre-miere, die bereits Folgeaufträge nach sich zieht.

Keine unerwünschten Gäste
Das Bett aus Glasschaumschotter trägt die darauf ausgeführten Bodenplatten und vorgefertigten Ferienhäuser dauerhaft und sicher. Längst bevölkern Feriengäste das schmucke Dorf. Für ein paar Tage oder Wochen genießen sie neben den Freizeitange-boten vor allem die Natur und Ruhe. Dazu trägt auch das inzwi-schen unsichtbare Schaumbett aus Recyclingglas bei. Das glasharte Porengefüge des Schotters erlaubt unerwünschten Gästen keinen Zutritt. Nager oder Insekten beißen sich sprich-wörtlich die Zähne daran aus. Feuerresistenz ist ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor, der erholsame Ferien garantiert. Weitere In-formationen und technische Daten unter www.glapor.de

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2000 m³ Schaumglas schützen vor Grundwasser – Klinikum St. Pölten: Wärmedämmung unter der Bodenplatte

 

Das Land Niederösterreich investiert kräftig in den Gesundheitsbereich. Mit rund 510 Millionen Euro soll das Landesklinikum St. Pölten bis 2020 zum modernen Gesundheitszentrum umgebaut und erweitert werden. Eine Besonderheit beim Neubau des Logistikzentrums in der zweiten Bauetappe stellt die Wärmedämmung unter der Bodenplatte aus Glapor Schaumglasplatten dar.
„Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.“ Diese Erkenntnis hatte der österreichische Komponist Anton Bruckner (1824 – 96) vermutlich im Zusammenhang mit seiner musikalischen Tätigkeit geäußert. Doch gilt sie nicht nur im übertragenen Sinne, sondern ganz besonders im Baugewerbe. Auch muss es nicht gleich ein Turm sein, ein modernes Klinikgebäude erfordert nicht weniger Aufmerksamkeit. Für einen energieeffizienten Betrieb soll weder teure Wärme aus dem Inneren entweichen und das Gebäude gegen geringere Umgebungstemperaturen geschützt sein, noch Wasser eindringen. Diese Gegebenheiten hatten die Planer beim Ausbau des Klinikums St. Pölten zu beachten. Noch unter der Bodenplatte sollte eine Dämmschicht gegen das Erdreich eingebracht werden. Aufgrund der Grundwasser-Situation war es notwendig, ein Material mit einer geringen Wasseraufnahme zu finden. Der Generalplaner entschied sich für nachhaltige Qualität „Made in Germany“: Glapor Schaumglasplatten. Dieser ökologische Dämmstoff aus 100 % recyceltem Altglas schließt eine Wasseraufnahme auch durch Dampfdiffusion aus. Schaumglasplatten können deshalb in Bereichen mit ständig oder lang anhaltendem, drückendem Wasser eingesetzt werden und garantieren auch hier die zugesagten Wärmedämmeigenschaften. Die druckfeste, volumen- und alterungsbeständige Dämmschicht aus Schaumglas hat noch weitere Vorteile: Aufgrund ihres geringen Eigengewichts lassen sich Schaumglasplatten leicht verarbeiten.
Für eine effektive Wärmedämmung unter der Bodenplatte wurden im Landesklinikum St. Pölten 18 cm dicke Schaumglasplatten auf einer Sauberkeitsschicht aus Beton zweilagig in Heißbitumen verlegt. Über dem zellfüllenden Deckabstrich aus Heißbitumen und einer Abdeckung mit doppelter PE-Folie kann darauf die Bodenplatte betoniert werden. Während Glapor bereits Erfahrung mit der Bodenplatten-Dämmung bei einem hohen Grundwasserpegel hatte, setzten die Verantwortlichen in St. Pölten erstmals auf diese Art der Dämmung. Der offizielle Spatenstich für den Neubau des Logistikzentrums, ein Bereich der Generalsanierung, erfolgte am 07. Juni 2011. Nach Abbrucharbeiten und dem Baugrubenaushub rollte die erste Teillieferung von 865 Kubikmeter – dies entspricht 13 LKW-Ladungen – an und konnte erfolgreich verbaut werden. Je nach Baufortschritt trafen immer weitere Chargen Glapor Schaumglasplatten in St. Pölten ein, so dass im Zeitraum 2011/2012 letztendlich 2.000 m3 des Materials als Perimeterdämmung an Wand und Boden zum Einsatz kamen.
Das Wohl der Patientinnen und Patienten steht im Landesklinikum St. Pölten in jeder Hinsicht an erster Stelle. In fünf Instituten und 18 Abteilungen werden jährlich von 3.000 Mitarbeitern über 48.500 Patienten medizinisch und pflegerisch optimal betreut. Ausgehend von der Grundsteinlegung im Jahre 1894 mit 150 Betten eine gewaltige Entwicklung. Diese hat in wesentlich kürzerer Zeit auch der nachhaltige Baustoff Schaumglas hinter sich. Die Produkte Schaumglasschotter und Schaumglasplatte überzeugen inzwischen in zahlreichen Anwendungsgebieten, sodass sie immer mehr Architekten in ihrer täglichen Planung zu schätzen wissen. So wie auch die Planer des Landesklinikum St. Pölten, in dem die Patienten der Klinik sicher ebenso sorgsam gebettet werden, wie das Logistikzentrum, das auf einem Bett aus Schaumglas sicher vor Kälte und Wasser ruht. Weitere Informationen unter www.glapor.de

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Flachdach mit Schaumglas saniert

Ihre Vorteile spielen Schaumglasplatten bei einem Mehrfamilienwohnhaus in Ismaning nahe der bayerischen Metropole München aus. Als dort die Sanierung des Flachdachs anstand, fiel die Entscheidung auf das innovative und ökologisch nachhaltige Produkt. Die zugleich leichte und hoch druckfeste Dämmung aus 100 % Recyclingglas erfüllt in jeder Hinsicht die gestiegenen Anforderungen an den Umweltschutz, den Brandschutz, die Tragfähigkeit sowie die Energetik von Gebäuden

Das Ressourcen schonende Ausgangsprodukt Glas und der innovative Produktionsprozess bestimmen die vielseitigen positiven Eigenschaften von Schaumglasprodukten: Die diffusionsdichten Dämm- und Leichtbaustoffe für die Bauwirtschaft kombinieren die bauphysikalischen Eigenschaften des Glases mit den Dämmeigenschaften einer geschlossenen Zellstruktur, sind hoch druckfest, leicht, baupraktisch stauchungsfrei und nicht brennbar. Gerade der letzte Aspekt ist bei Hochhäusern zwingend vorgegeben, die geforderte Klassifizierung lautet A1. „Schaumglas erfüllt diese Forderungen zuverlässig“, erklärt Heiner Middelmann, Leiter Anwendungstechnik der Herstellerfirma Glapor. Auf dem Dach in Ismaning spielt auch die hohe Druckfestigkeit der Schaumglasplatten eine entscheidende Rolle. Die auf dem Dach aufgestellte, 125 m² große Solaranlage wurde nicht durch die Dachhaut in die Betondecke befestigt, sondern lediglich mit Betongewichten gegen die Windsogkräfte gesichert. Darüber hinaus sind Wartungs- und Fluchtwege sehr einfach und ohne großen Aufwand auf diesem Untergrund herstellbar. Durch die kompakte Verklebung aller Schichten in der Dachkonstrktion ist eine Unterläufigkeit des gesamten Dachpaketes ausgeschlossen. Dies garantiert eine besonders lange Gebrauchsfähigkeit des Daches.
Schaumglas punktet mit Zusatzattributen
Vorausgesetzt der finanzielle Spielraum gerade öffentlicher Auftraggeber lässt es zu, kommt Schaumglas für alle Gebäude mit einer langen Nutzungsdauer oder erhöhten Sicherheitsanforderungen in Frage, so z. B. Krankenhäuser, Flughäfen, Versicherungsgebäude, Banken, Schulen, Universitäten oder auch Kindergärten. Thomas Bartels vom gleichnamigen Ingenieurbüro für Bauwesen, der für die Planung in Ismaning zuständig war, bestätigt: „Der Bauherr hatte das Produkt auf der Messe gesehen und als Alternative in Betracht gezogen. Auch wenn letztendlich für den Auftraggeber der Preis eine große Rolle spielt, ist Schaumglas in der Summe der Eigenschaften die zur Zeit wohl beste Flachdachdämmung und bietet durch die recycelbaren Eigenschaften langfristig in jedem Fall enorme Vorteile.“ Glapor-Inhaber Walter Frank versteht, dass im Vorfeld von Objektsanierungen wirtschaftliche Überlegungen mit einfließen müssen: „Betrachtet man wirklich alle Aspekte, zeichnet sich Schaumglas durch ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis aus“, davon ist Walter Frank ebenfalls überzeugt, „Unsere Produkte punkten u. a.  durch eine schnelle, einfache und damit Kosten sparende Verarbeitung vor Ort. Hinzu kommen weitere Aspekte wie Ökologie sowie Nachhaltigkeit – gerade bei der Flachdach-Sanierung.“ Schaumglas ist zudem stauchungsfrei. „Die Dächer halten auf diese Weise länger und schieben die sehr teuere Dachsanierung für ein Hochhaus um Jahre auf“, weiß Harald Möhle vom Bauherren, der Baugesellschaft München-Land GmbH. Fakt ist, Konstruktionen mit Schaumglas halten länger, weil das Material nicht schüsselt, nicht schrumpft und über eine nur moderate Wärmedehnung verfügt. Fakten, die in der Fachwelt längst anerkannt sind. Deshalb verrichten auch bei dem Objekt in Ismaning auf etwa 500 Quadratmetern Dachfläche Glapor Gefälleplatten in minimaler Höhe von 12 und maximaler Höhe von 34,5 Zentimeter ihren Dienst. Die Dachkonstruktion besteht aus kompakt verklebten Schichtenfolgen. Sollte es irgendwann zu einem Schadensfall – die Abdichtung wird z. B. beschädigt – kommen, ist die Undichtigkeit lokal eingegrenzt und nicht das gesamte Dach wird schadhaft. Die Kombination vielfältiger positiver Eigenschaften definierte bei der Flachdachsanierung des neungeschossigen Gebäudes in Ismaning den Einsatz gemäß der Daumenregel: Je höher das Objekt und je vielfältiger die Anforderungen, desto besser die Karten für Schaumglas.

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Innovatives Gesamtkonzept Bambados – Glapor Schaumglas mischt beim ersten Passivhallenbad mit

Das Bambados in Bamberg ist Europas erstes Hallenbad, das nach dem Passivhausstandard 2011 gebaut und in Betrieb genommen wurde. Zu verdanken ist das einerseits dem geschickten, innovativen Gesamtkonzept des Projekts und andererseits den mit Weitblick ausgewählten Bau- und Dämmstoffen, die im Vorfeld zur Qualifikation einen hohen Wirkungsgrad nachzuweisen hatten. Ihren Beitrag im Bambados leisten unter diesem Aspekt auch die Schaumglasprodukte von Glapor.

Fakt ist: Ohne leistungsstarke, moderne Dämmstoffe wäre das Maßnahmen-Portfolio in Sachen Passivhallenbad nicht in der Form realisierbar gewesen. Zum Einsatz gelangten ausschließlich ausgewählte Dämmstoffe mit hohem Gesamtnutzen. Zu den Produkten zählte auch Schaumglas in den beiden Varianten Dämmplatte und Dämmschotter. Umweltfreundlich und Ressourcen schonend hergestellt, erfüllen Schaumglasprodukte die gehobenen Anforderungen sowohl an den Umweltschutz als auch an die Energetik des Projekts.

Dämmvariante 1: Stauchungsfreie Schaumglasplatten

Für die Dämmung unter der Bodenplatte griffen Bauherr und Architekt auf die Konstruktion mit stauchungsfreien Schaumglasplatten zurück. Auch im Perimeterbereich der Wände fanden die formstabilen Platten Verwendung, als außen vollflächig verklebte Wärmedämmung gegen das Erdreich außerhalb der Abdichtung. Ausführendes Unternehmen für den Einbau der 550 Quadratmeter Schaumglasplatten war die Riedel-Bau GmbH & Co. KG aus Schweinfurt.

Dämmvariante 2: Vielseitiger Schaumglasschotter

Auch Schaumglasschotter stellte beim Bambados seine vielseitigen Vorzüge unter Beweis. Er kam als Schüttgut lose per LKW „just in time“ zur Baustelle und wurde direkt ohne Zwischenlagerung verarbeitet. Einsatz fanden die 350 Kubikmeter Schaumglasschotter als drainierendes Leicht- und Füllmaterial für die Hinterfüllung von Stützbauwerken und Arbeitsräumen sowie als Wärmedämmung unter lastabtragenden Bauteilen. Schaumglasprodukte überzeugen - neben exzellenten Dämmwerten – immer dann, wenn zusätzliche Anforderungen ins Spiel kommen. Beim Passivhallenbad in Bamberg waren neben der Verwendung als Dämmstoff vor allem die Schaumglaseigenschaften hohe Druckfestigkeit – satte 37 Tonnen auf den Quadratmeter – und Nichtbrennbarkeit gefragt.

Preis für das Gesamtkonzept Bambados

Schon im Jahr 2010 erhielt das Bambados-Konzept einen Preis im Wettbewerb „Gebäude der Zukunft ? Bauen mit Energie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Planung und Bau des Bads wurden vom Passivhaus-Institut in Darmstadt begleitet und zertifiziert. Derzeit werden im zweijährigen Monitoring in Zusammenarbeit mit dem Institut in Darmstadt die Funktionsweise sowie die berechneten Parameter im Betrieb überprüft und weiter optimiert. „Der Betrieb des Bambados kostet im Mittel über die nächsten 25 Jahre nicht mehr, als der Weiterbetrieb des alten Hallenbades am Margaretendamm gekostet hätte“, weiß der Geschäftsführer des Bads, Uwe Weier. Und das bei einem wesentlich erweiterten Leistungsangebot. Das knapp 32 Millionen teure Bad leistet zudem einen nachhaltigen und zukunftsweisenden Umweltbeitrag für die Stadt Bamberg und die Region. „Gerne waren auch wir an diesem Projekt beteiligt“, erklärt Walter Frank, Inhaber von Glapor: “Nachhaltigkeit ist schon immer ein wichtiger und zentraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Mit Produkten aus 100 % recyceltem Glas stehen wir nicht nur in der Herstellung für eine konsequent ökologische Ausrichtung, sondern setzen uns auch in der Baupraxis täglich für nachhaltige Konzepte ein.“ Weitere Informationen unter www.glapor.de

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3300 m3 Schaumglasplatten für Polen – Glapor dämmt Boden im neuen Nationalstadion in Warschau

Während sich die Fußballbegeisterten schon auf die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine freuen, wird das neue Nationalstadion in Warschau gerade noch mit allen technischen Raffinessen ausgestattet. Bei der Dämmschicht zwischen Tiefgarage und Spielfeld entschieden sich die Generalplaner des neuen Stadions, ein Konsortium aus Architektur- und Ingenieurbüros, für nachhaltige Qualität „Made in Germany“: Die großformatigen Glapor Schaumglasplatten lassen sich nicht nur leicht verarbeiten, sondern überzeugten die Verantwortlichen vor allem aufgrund zweier entscheidender und für das Stadion unumgänglichen Eigenschaften: ausgezeichnete Wärmedämmung sowie hohe Druckfestigkeit. „Unter dem Spielfeld befindet sich eine nicht beheizte Tiefgarage. Verständlich, dass die  Fußbodenheizung nicht diese wärmen, sondern vor allem den Rasen bei jeder Wetterlage spielfähig halten soll“, erklärt Walter Frank, Geschäftsführer von Glapor, der sich vor Ort selbst einen Einblick über die benötigte Dämmvariante verschafft und die Verantwortlichen über die Möglichkeiten mir Glapor Schaumglasprodukten informiert hat. Die nun zum Einsatz kommenden Glapor Schaumglasplatten erfüllen die Ansprüche hinsichtlich der Wärmedämmung voll und ganz, verfügen sie durch die in den Zellen eingeschlossene Luft doch über hervorragende Wärmedämmeigenschaften. Für Glapor war darüber hinaus auch die geforderte hohe Druckfestigkeit kein Thema. Diese zählt besonders dann, wenn dort später einmal andere Events stattfinden sollen. Ob Rockkonzert oder Indoor Motocross – an Fußballstadien werden heute, über den normalen Spielbetrieb hinaus, hohe Anforderungen gestellt. „Diese erfüllen unsere Schaumglasplatten, in denen Millionen von Glasstegen für eine ausgezeichnete Druckfestigkeit sorgen, in jedem Fall“, bestätigt nochmals GLAPOR Geschäftsführer Walter Frank, der sich gemeinsam mit seinem ganzen Team über den Großauftrag aus Polen und die Beteiligung an diesem Prestigeobjekt sehr freut. Immerhin 3300 m3 Schaumglasplatten aus Bayern werden letztendlich im neuen Nationalstadion verbaut sein, wenn in Warschau am 8. Juni 2012 um 18:00 Uhr planmäßig das erste Vorrundenspiel der Europameisterschaft angepfiffen wird. Weitere Informationen unter www.glapor.de

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Neubau der MAN Truck-Center in Frechen und Senden – Schnelle Dämmung für Drunter

Schaumglas ist vielseitig, dämmstark und wird zu hundert Prozent aus Recyclingglas gewonnen. Der Rohstoff erfüllt – fein gemahlen und innovativ produziert – die gehobenen Anforderungen an einen modernen, nachhaltigen Dämmstoff. Stehen neben dieser Eigenschaft weitere Anforderungen an den Dämmstoff im Fokus des Planers und des Bauherrn, steht Schaumglasschotter rarsch auf der Pole Position. So wie beim Bau der beiden MAN Truck-Center in Senden und Frechen.

Die Energiekosten klettern nicht erst seit gestern, sicher aber auch noch morgen. Gefragt sind in Zeiten wie diesen bei Neubauten – neben einem zeitgemäßen Outfit – energetisch gesehen, vor allem Lösungen mit besten und dauerhaften Dämmeigenschaften rundum. Aber nicht nur das. Gerne darf es auch etwas mehr sein, was die weiteren Eigenschaften der Dämmung betrifft, so wie in Senden und Frechen: Gesucht war für den Neubau der beiden MAN Truck-Center unter der Planung der Coplan AG aus Eggenfelden nicht nur ein passabler Dämmwert. Auch der schnelle, einfache Einbau der Dämmschicht war ein entscheidendes Auswahlkriterium, da die Fertigstellungstermine drängten. Das Planungsteam entschied sich in Zusammenarbeit mit der ausführenden Firmen, die Hundhausen AG in Siegen, letztlich auf Grund der Zeitknappheit und auch wegen des umfangreichen Portfolios an zusätzlichen günstigen Materialeigenschaften für die gläserne Lösung des Oberpfälzer Anbieters Glapor. Von dort aus machten sich im Anschluss rund 700 Kubikmeter Schaumglasschotter auf den Weg zum Einsatzort. „Bei der Verwendung von Schaumglasschotter als Wärmedämmung unter der Gründungs- oder Bodenplatte handelt es sich um einen schnell zulegenden Trend“, weiß Dipl. Ing. Wolfram Müller, Vertriebsbeauftragter bei Glapor. Das belegen auch die rasch wachsenden Umsatzzahlen der Glapor GmbH beim privaten Häuslebauer ebenso wie im gewerblichen Bausektor.

Lebenslange Dämmstärke

Der Blick in die Baupraxis belegt: Schaumglasschotter spielte gegenüber alternativen, erdölbasierenden Dämmverfahren bei der lastabtragenden Wärmedämmung in Frechen und Senden einerseits seine lebenslange Dämmstärke als schlagendes Argument aus. Denn Schaumglasschotter ist ein Baustoff, der seine hervorragenden bauphysikalischen Eigenschaften immer behält. Die Dämmschicht vermeidet bei den Objekten dauerhaft und konsequent die Wärmeverluste. Andererseits wurden weitere Vorteile vor Ort augenfällig: Der einfache, schnelle und leichte Einbau gegenüber den komplizierten, konventionellen Varianten ebenso wie eine hohe Fehlertoleranz bei der Nivellierung des Materials. Unter dem Strich schlugen etwa 30 % Kosteneinsparung – nicht zuletzt durch die lose Verwendung des Materials in nur drei Tagen und die dadurch um einen Tag verkürzte Einbauzeit – zu Buche. Glapor Schaumglasschotter brachte auf den Baustellen in Senden und Frechen aber noch weitere handfeste Vorteile ins Spiel: Die unregelmäßige Struktur und Größe der Schaumglaskörner verhindert nämlich, dass Feuchtigkeiet in der Dämmschicht aufsteigen kann, die damit kapillarbrechend ist. Der Rohstoff selbst, das unverrottbare Glas, macht das Material zu einem sicheren Baustoff. „Das glasharte Gefüge der Poren bietet zudem dauerhaft Schutz vor Nagetier-, Insekten- und Schimmelbefall“, so Glapor-Geschäftsführer Walter Frank. Schaumglas zeigt quasi in jeder Lage Charakter: Es ist hoch druckfest, unverrottbar und geruchlos, nimmt Horizontalkräfte z. B. bei Hanglagen auf, frostbeständig, ressourcenschonend und für Mensch und Umwelt unbedenklich. Zudem kann das Produkt beim Aspekt des Brandschutzes voll punkten.

Baustellen- und anwenderfreundlicher Einbau

Das Einbauverfahren war in beiden Fällen analog und relativ simpel: In der mit Geotextilvlies ausgelegten Baugrube wurde der Schaumglasschotter gleichmäßig verteilt und mit einer leichten Rüttelplatte verdichtet, bis die gewünschte Enddicke erreicht war. Dabei verkrallen sich die zugleich leichten und harten Körner ineinander und erreichen dadurch eine hohe Druckfestigkeit. Anschließend wurde das seitlich überstehende Vlies über die Schüttung eingeschlagen und die gesamte Fläche noch einmal mit einer Folie abgedeckt. Die Bodenplatte wurde dann direkt auf diesem Schaumbett hergestellt. Zu den aktuellen Einsatzbereichen von Schaumglasschotter im Bausektor zählen neben der lastabtragenden Wärmedämmung unter Gründungsplatten die drainierende Hinterfüllung von Stützbauwerken oder die Verwendung in denkmalgeschützten Bauwerken. Außerdem kommt der Schotter auch bei der Geländemodellierung im Garten- und Landschaftsbau, bei Freisportanlagen oder Einhausungen immer stärker zum Zug.

Alles aus einer Hand

Glapor Schaumglasschotter wird aus 100 % Recycling-Glas durch Erhitzen in einem kontinuierlichen Strang geschäumt. Bei der Produktion wird dieser unmittelbar nach Verlassen des Durchlaufofens schockgekühlt. Die dabei entstehenden Spannungen zerreißen den Strang in die gewünschte Korngröße.

Das Unternehmen beschäftigt derzeit etwa 50 Mitarbeiter, die sowohl für die Produktion als auch einen weltweiten Vertrieb verantwortlich zeichnen. Selbstredend sind dabei die kontinuierliche, interne und externe Kontrolle beim Herstellungsprozess aller Glapor-Produkte sowie die professionelle Beratung in allen Glasdämmfragen für Interessenten. „In Deutschland und darüber hinaus haben wir uns inzwischen als Problemlöser etabliert“, bestätigt Walter Frank. „Wenn Architekten oder Planer schwierige Fälle oder bauseits besondere Herausforderungen lösen müssen, kommen oft wir ins Spiel.“ So wie bei den beiden MAN Truck-Centern in Senden und Frechen: Aufgrund der Fertigbauweise war der Zeitdruck groß. Gleichzeitig sollte natürlich auch energetisch die beste Dämmvariante gefunden werden. Glapor-Schaumglasschotter machte es letztendlich möglich, dass alle Anforderungen erfüllt wurden. Weitere Informationen www.glapor.de

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Neue ADAC-Zentrale in München: Schaumglasschotter ermöglicht individuelle Gestaltung des Areals

Mit 22 Stockwerken ragt die neue ADAC-Zentrale in München rund 93 Meter in die Höhe. Das vom Architekturbüro Sauerbruch Hutton entworfene Gebäude bietet Platz für rund 2400 Mitarbeiter, die bis zum Bezug im Dezember 2011 auf sieben Standorte in München verteilt waren. Das moderne, geschwungene Bürogebäude prägt mit seiner modernen Architektur nicht nur das Münchner Stadtbild, sondern wird vor allem auch den Bedürfnissen und Ansprüchen an eine moderne flexible Arbeitswelt gerecht. Dies schließt natürlich die Gestaltung der Außenanlagen mit ein. Rund um das Gebäude entstand ein abwechslungsreiches Gelände, das mit seiner Formensprache auf den geschwungenen Baukörper reagiert.

Im Garten- und Landschaftsbau macht seit geraumer Zeit ein Baustoff von sich reden, der vor allem technisch anspruchsvolle Vorhaben ermöglicht. Auch beim ADAC-Gelände stieß der verantwortliche Landschaftsarchitekt Wolfgang Ritz erst auf Schaumglasschotter als er ein Problem zu lösen hatte: „Es ging im Eingangsbereich sowie dem seitlichen Hof mit einer sich darunter befindlichen Tiefgarage und zum Teil massiven Aufbauhöhen darum,   die möglichen Lasten zu reduzieren. Eine Berechnung zeigte uns, dass in jedem Fall Gewicht eingespart werden musste. So kam über weite Flächen rund ums Gebäude eine Auffüllung mit normalem Schüttgut nicht in Frage. Die klassische Ausführung mit Kies und Pflaster wäre zu schwer und damit die Belastung zu hoch gewesen.“ Über eine Recherche stießen die Planer schließlich auf den innovativen  Schaumglasschotter und entschieden sich nach Gesprächen mit verschiedenen Anbietern für Glapor. Entscheidend hinsichtlich der technischen Anforderungen war schließlich die Leichtigkeit des Schaumglasschotters. Trotzdem wird dieser aufgrund seiner starken Verzahnung den hohen statischen Ansprüchen gerecht. Beim ADAC-Gelände wurden so aufgrund unterschiedlicher Höhensprünge in der Decke der Tiefgarage sowie des natürlichen Entwässerungsgefälles zwischen 27 cm und 1,15 m Einbauhöhen erreicht. Das Ergebnis überzeugt aus Sicht der Garten- und Landschaftsgestaltung: Eine großzügige Platzfläche mit geschwungener Stufenanlage, die vielfältigen Nutzungsanfor-derungen gerecht wird, sowie eine baumüberstellte Grünfläche.  „Dank des leichten Schaumglasschotters können trotz eines teilweise extrem hohen Aufbaus – wie gefordert – Busse und LKWs die Tiefgarage befahren“, so die Planer, die das Produkt inzwischen auch schon bei einem anderen Objekt eingesetzt haben, weil man „einfach lösungsorientiert damit arbeiten kann“. Das kommt nicht von ungefähr: Als einziges Unternehmen stellt Glapor Schaumglasplatten und Schaumglasschotter her und wird auch durch kombinierte Anwendungen immer öfter seinem Ruf als Problemlöser gerecht. „Unser Schaumglasschotter etabliert sich immer mehr und unsere Platte kommt besonders dann ins Gespräch sowie zum Einsatz, wenn andere Dämmstoffe nicht mehr weiter wissen, wenn Vielseitigkeit gefragt ist und mehrere technische Anforderungen erfüllt werden müssen“, berichtet Geschäftsführer Walter Frank, der gemeinsam mit Fachberater Felix Hecht das ADAC-Projekt begleitet hat. Rund 2000 Kubikmeter Schaumglasschotter sorgen hier als Leichtschüttung für eine gelungene architektonische Gestaltung auf dem Flachdach der Tiefgarage. Im Garten- und Landschaftsbau überzeugt Glapor Schaumglasschotter aufgrund vieler positiver Eigenschaften: Er ist – wie beim ADAC-Objekt ausschlaggebend – formstabil bei niedrigem Gewicht, erlaubt bei einem Schüttwinkel mit größer/gleich 45 Grad eine freie Gestaltung, ist frostsicher und zeichnet sich durch eine hohe Baustellenfreundlichkeit aus. Dazu die Planer: „Die Einweisung vor Ort durch den Hersteller ist entscheidend, denn mit dem gewissen know how lässt sich das Material leicht verarbeiten.“ Weitere Informationen: www.glapor.de

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Portaldachdämmung am Bosrucktunnel mit Glapor Schaumglas

Gut im Zeitplan liegt der Ausbau des Bosrucktunnels, derzeit noch ein Nadelöhr auf dem Weg nach Südosteuropa. Jahrhundertealte Erfahrung und neue Technik im Tunnelbau werden durch moderne, umweltfreundliche und nachhaltige Baustoffe ergänzt.  Nord- und Südportal der neuen Weströhre erhalten eine Flachdachdämmung aus Glapor Schaumglas.

Als einzig sichtbare Bauteile eines Tunnels prägen die Portale das Bild des Bauwerks, obwohl sie nur einen Bruchteil des gesamten Objekts darstellen. Entsprechende Aufmerksamkeit wird Tunnelportalen sowohl in der Planung als auch in der Ausführung gewidmet. Der aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangene Entwurf für das Nord- und Südportal des Bosrucktunnels nimmt bereits Gestalt an. Die als Flachdach ausgebildeten Betonflächen der Tunnelein- bzw. -ausfahrten erhalten eine Dämmung aus Glapor Schaumglasplatten. Langlebigkeit der Dachabdichtung, geringe Wartungskosten und Unterlaufsicherheit waren die Gründe für die Wahl dieser Konstruktionen. Zur Reduzierung der Kondenswasserbildung an der Unterseite der Betonkonstruktion wird eine Dämmschicht zum Temperaturausgleich aufgebracht. „Schaumglas eignet sich dafür besonders gut, denn keine andere Wärmedämmung kombiniert die Forderungen an den Brandschutz, die enorm hohe Druckfestigkeit und die Stauchungsfreiheit besser“, unterstreicht Heiner Middelmann, Leiter Anwendungstechnik  der Herstellerfirma Glapor, die den Zuschlag erhielt. Glapor Flachdachdämmplatten sind druckstabile Leichtgewichte aus Schaumglas mit in diesem Fall integriertem Gefällesystem. Beim Bosrucktunnel wurde folgender Aufbau gewählt: Betondecke, Bitumenvoranstrich, Schaumglasplatten, Bitumenbahn aufgeschweißt, EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) Bahn aufgegossen.Fix und fertig konfektioniert auf der Baustelle angeliefert, geht die Verlegung der Glapor Schaumglasplatten in Heißbitumen schnell und sauber vonstatten.

Sowohl dieser wirtschaftliche Pluspunkt als auch die Materialeigenschaften sprechen für den Einsatz von Glapor Schaumglasplatten. Dazu kommt der ökologische Aspekt: In modernen Fertigungsstraßen werden sie aus hundert Prozent recyceltem hochwertigem Altglas hergestellt. Millionen von Glasstegen verleihen dem aufgeschäumten Material eine ausgezeichnete Druckfestigkeit. Gleichzeitig erfüllen die dampfdicht geschlossenen Zellen eine dampfbremsende Funktion, sodass keine Dampfsperre in dem Flachdachaufbau erforderlich ist. Die Schaumglasplatten sind baupraktisch stauchungsfrei, d. h. sie bewegen sich bei Be- und Entlastung nicht, wodurch auch die Abdichtungssysteme geschont werden. Gleichzeitig sind die Platten form-, volumen- und alterungsbeständig. Druckverteilende Schichten können auf Grund der steifen Bettung sehr schlank ausgeführt werden.Außerdem – und gerade im Tunnelbau von Bedeutung – ist das Material nicht entflamm-/brennbar.

Noch verläuft die wichtige Transitstrecke der A9 Pyhrnautobahn durch den einröhrigen Tunnel. Doch bereits 2013 soll die 5,5 Kilometer lange Passage von Oberösterreich in die Steiermark durch den neuen Westtunnel erfolgen. www.glapor.de

Tivoli Hotel & Congress Center Kopenhagen – Modellieren mit Schaumglasdämmung

Beim im Jahre 2010 fertig gestellten Tivoli Hotel & Congress Center (TCC) im Herzen Kopenhagens waren die weitläufigen Flachdachflächen zunächst eine Herausforderung. Gelöst wurde der Fall „Tivoli“ mit einer druckfesten Leichtbauschicht aus Schaumglasschotter, die als zusätzliche Eigenschaft eine freie Modellierung des Dachareals bot. So konnte die Dachlandschaft für Kinderspielplätze, Gehwege und Einpflanzungen genutzt und einer sinnvollen Verwendung  zugeführt werden.

Schaumglas ist ein modernes und vielseitig einsetzbares Baumaterial aus nachhaltiger Produktion. Umweltfreundlich und Ressourcen schonend hergestellt, erfüllt das Produkt die gestiegenen Anforderungen sowohl an den Umweltschutz als auch an die Energetik von Gebäuden. Die auf moderne Baustoffe spezialisierte Barsmark A/S mit Sitz im dänischen Norresundby – offizieller Glaporpartner in und für Dänemark – nutzt die Tatsache für ihre Großprojekte. Eines dieser Projekte war das neue TCC. Als Architekt für das Gebäude im dänischen Design zeichnete Kim Utzen verantwortlich. Im Zentrum von Kopenhagen steht heute ein markantes Objekt, das über knapp vierhundert Zimmer, 27 Konferenzräume und eine eigene, riesige Kongresshalle sowie zwei Auditorien verfügt und mit seiner Gesamtkapazität bis zu 4.000 Gäste problemlos aufnehmen  und versorgen kann.

Eine echte Herausforderung beim TCC stellte die sinnvolle Nutzung der weiten, ebenen und damit auch eintönigen Flachdach-Flächen in der Größe von etwa fünf Fußballfeldern dar. Nach Abwägung aller relevanten Punkte hatte man sich für das Hightech-Produkt Schaumglas entschieden. Zum Einsatz gelangten 1.400 Kubikmeter Schaumglasschotter von Glapor.

Gute Gründe

Auf der Tivoli-Baustelle kamen weitere entscheidende Vorteile des Schaumglases zum Tragen: Ins „Gewicht“ fiel dabei, dass Schaumglas federleicht ist, was bei der Dachgestaltung alle Optionen offen ließ. Auch überzeugte der Schaumglasschotter mit seiner enormen Tragfähigkeit von bis zu 37 Tonnen pro Quadratmeter, die man dem Produkt auf den ersten Blick nicht ansieht. Für Druckfestigkeit und Formstabilität verantwortlich sind Millionen von Glasstegen im Schotter. Die kantige Oberfläche  des Schotters sorgt außerdem dafür, dass sich durch die Außenstruktur die einzelnen Teile ineinander verkeilen. Erst dadurch war es in Kopenhagen möglich, die Dachlandschaft zu modellieren und sinnvoll zu nutzen, Spielplätze anzulegen und Laufflächen für Fußgänger auszuweisen. Sogar Autos könnten bei Bedarf übers Flachdach rollen, ohne Schäden anzurichten.

Schaumglasschotter im Einsatz

Bevor es auf der Baustelle losging, machten sich fünfzehn LKW-Ladungen Schaumglasschotter von der schönen Oberpfalz aus auf den Weg gen Norden. Auf der Baustelle gelangte der Schotter via Kran anschließend einfach und schnell auf das Dach.

Eine gigantische Baustelle: Der Schaumglasschotter vor dem Einbau auf einer Fläche von insgesamt ungefähr fünf Fußballfeldern

Als untere Schicht kam beim Einbau ein Geotextil zum Einsatz, um das Eindringen von Fremdsubstanzen zu verhindern und damit die Wärmedämmeigenschaften dauerhaft zu erhalten. Anschließend wurde der Schotter in unterschiedlichen Dicken variabel und modellierend eingebracht. Schon zwei Wochen später war der Einbau problemlos abgeschlossen.

Positive Produkt-Eigenschaften

Schotter aus Schaumglas bietet ein ganzes Portfolio weiterer positiver Eigenschaften: Das Produkt ist geschlossenzellig, dadurch nimmt es kein Wasser auf, und kapillarbrechend, zudem unverrottbar, nagetier- und frostsicher und nicht brennbar. „Schaumglasschotter zeichnet sich auch auf der wirtschaftlichen Seite durch ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis aus“, erklärtGLAPOR-Inhaber Walter Frank. „Die Produkte überzeugen außerdem durch eine schnelle, einfache und damit Kosten sparende Verarbeitung vor Ort.“

Von der Herstellung bis zum Einbau stehen Schaumglasprodukte für eine konsequent ökologische und ökonomische Ausrichtung. Dazu nochmals Walter Frank: „Wir lassen unsere Produkte vierteljährlich von externen Experten hinsichtlich der Qualität, Nachhaltigkeit und Emission testen, bisher ohne jegliche Beanstandung“. Mit Luft sowie mineralischen Porenbildnern vermischt und mittels modernster und vollautomatischer Anlagentechnik aufgeschäumt, entsteht eine luftige Masse, die als Strang den Ofen verlässt. Der sich anschließende Abkühlungsprozess erfolgt differenziert und ermöglicht so die Herstellung der beiden ProduktlinienSchaumglasplatten und Schaumglasschotter.

Aus einer Hand

GLAPOR bietet als einziger Hersteller weltweit beide Produktlinien – Schaumglasplatten und Schaumglasschotter – aus einer Hand. Das schafft die Gewähr dafür, dass die Kombination zwischen hoch druckfester Platte und flexibel einsetzbarem Schotter auf der Baustelle zuverlässig harmoniert. Die Produkte bieten einzeln betrachtet schon komplette Systemlösungen an, in der Symbiose beider liegt eine Vielzahl innovativer Varianten.

Schonung der Ressourcen und Klimaschutz stehen bei Glapor an erster Stelle. Glapor Schaumglas spart in zweierlei Hinsicht: Erstens CO2 beim Herstellungsprozess und zweitens beim dämmenden Einsatz an Bauwerken. Das Ergebnis überzeugte nicht nur in Kopenhagen. Schaumglas gewinnt als innovative und moderne Hightech-Lösung für den modernen Planungs- und Baualltag zu Recht immer mehr an Bedeutung. www.glapor.de

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